Ich persönlich habe Experimentalphysik studiert und für mich war dieses Studium perfekt. Ich muß aber zugeben, daß Physik auch aus anderen Gründen für mich wichtig war oder ist. Also ganz allgemein: jedes naturwissenschaftliche Studium (Physik, Mathematik, Biologie, Chemie (obwohl ich mit Chemikern in diesem Gebiet bisher keine Erfahrung gemacht habe) usw.), das psychologische Studium scheint sinnvoll (ohne Einschränkung der Allgemeinheit). Bei der Medizin bin ich mir nicht sicher - man lernt soviele Dinge, die man dann später für Brain-Modelling nur sehr schwer brauchen kann. Wahrscheinlich liefert auch das Informatik-Studium einen guten Back-Ground. Beim Brain-Modelling geht es darum biologische Fakten in einen Formalismus zu fassen - deshalb sind gute Programmierkenntnisse und ein paar Mathematikvorlesungen wichtig. Mit Hilfe des Formalismus kann man dann Regeln der Informationsverarbeitung im Gehirn beschreiben und auch Vorhersagen für andere Effekte treffen. Die biologischen Fakten kann man relativ leicht dazulernen, da man nur an einem punktuellen Gebiet interessiert ist. Wenn man 3 Bücher in-und-aus-wendig kann (Kandel, Kolb, Pinel - siehe Literaturverzeichnis), und den Teil über Synchronisation in meinem Skriptum, dann hat man schon fast gewonnen. Aber ACHTUNG: In Österreich sind die Jobaussichten sehr gering.